Aktuelle Berichte aus 2018

06.09.18: Halbmarathon und Marathon auf Usedom (von Sandra)

Am vergangenen Wochenende gingen wir auf Usedom an den Start; ich auf der Halbmarathondistanz, während Rainer sich an die doppelt so lange Strecke wagte und den kompletten Marathon lief.
 
Was die Streckenführung angeht, so hat die Ostseeinsel Usedom deutlich schönere Ecken zu bieten, als sie beim Halbmarathon präsentierte. Nach dem Start in Wolgast ging es dort durch die Altstadt, über die Peene-Brücke in´s Wolgaster Umland. Das Wasser war leider nur selten zu sehen, und die langen Wendepunkabschnitte ließen die Strecke etwas eintönig werden. 
Immerhin habe ich mein sportliches Ziel erreicht: Ich hatte mir eine Zeit zwischen 1:45 und 1:50 h vorgenommen und erreichte das Ziel als Gesamtsiebte in 1:45:31 h. Bei der Siegerehrung stand ich als Altersklassenzweite (W40) auf dem Podest.
 
Auch Rainer wurde Zweiter seiner Altersklasse (M50) - hatte aber die deutlich schönere Strecke zu absolvieren. 
Von der polnischen Hafenstadt Swinoujscie aus ging es ca. 30 Kilometer lang auf einem herrlich gelegenen Radweg bis nach Zinnowitz; die letzten zwölf Kilometer dann (leider) an der Straße antlang bis zum Ziel in Wolgast.
Die Läufer wurden vom Rauschen der Ostsee begleitet und konnten sich auf dem Großteil der welligen Strecke über weiche Waldwege und Schatten freuen.
Nach 3:22:03 h durchlief Rainer den Zielbogen im Wolgaster Stadion - und schwärmte von der phantastischen Strecke auf dem Radweg.
 
Inzwischen konnte ich auch schon den Großteil der Marathonstrecke ablaufen und schließe mich der Begeisterung der Marathonis an! Usedom hat wirklich tolle Laufstrecken zu bieten!

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23.08.18: 3 Titel für Eckard Kiel

Bei den landesoffenen Kreisseniorenmeisterschaften Wurf in Kelkheim – Münster am 11.8. warf ich zunächst den Speer auf 34,44 m. Es folgten 10,86 m im Kugelstoß und 37,99 m im Diskuswurf. Alle Weiten bedeuteten gleichzeitig den Sieg in meiner Klasse M60.

Eine Woche später startete ich bei den südhessischen Seniorenmeisterschaften im Sportpark in Erbach. Hier stieß ich die Kugel auf gute 11,28 m und kam bis auf
1 cm an meine Jahresbestleistung ran. 3 weitere Versuche mit 11,20 m, 11,19 m und 11,06 m lagen dabei über der 11 m Linie. Im Diskuswurf segelte die
1 kg Scheibe auf gute 39,95 m.

Beide Weiten bedeuteten gleichzeitig den Sieg und die Tagesbestweite.


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19.08.18: NHM-Langstrecke in Borken: Zwei Titel bei Hitze erkämpft

Bei den Nordhessischen Langstreckenmeisterschaften gestern in Borken hatten die Läuferinnen und Läufer gegen große Hitze zu kämpfen. Bei 28 Grad und nahezu Windstille wurde die Luft auf den Stadion-runden mächtig dünn. Trotzdem wurden zwei Titel für den TSV erlaufen. Zunächst gelang dies Lara Nagel mit deutlichem Vorsprung vor Lena Winter vom TSV Geismar über 2000m in der W13 mit 8:16,40. Danach erlief Beate Wrede bei den Seniorinnen den Nordhessentitel über 5000m in 24:03,36. In einem weiteren Lauf über 5000m erreichte Joachim Peters in 19:46,98 der 3. Platz in der M55. Ergebnisse hier.

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12.08.18: Laufcuplauf in Hemfurth

Beim Laufcuplauf in Hemfurth erreichten die Korbacher Starter Beate Wrede, Gerhard und Joachim Peters mit sehr guten Zeiten auf der 5km Strecke jeweils Klassensiege, Besonders erfreulich aber, daß auch Imgard Runte nach langer Verletzung wieder für den TSV mit an den Start gehen konnte.

Hier noch ein paar Fotos.



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07.08.18: Unterwegs auf Trampelpfaden: Hoch zum Nebelhorn und anderen Gipfeln!

Oberstdorf im Allgäu ist der Ort, in dem eines unserer Jahreshighlights stattfand: die Trampelpfadtage in der Spielmannsau. Doch diesesmal handelte es sich nicht um einen Wettkampf, sondern um eine Art hochalpines Trailrunningcamp.
 
Vier Tage lang waren mehr oder weniger (wir!) erfahrene Trailrunner unter sich, teilten neben phantastischen Eindrücken sowohl Schlafzimmer als auch Faszienrolle - und lernten jede Menge. Zwei "Trailweisheiten" sollten uns immer begleiten: 1. Im Zweifel geht es immer bergauf und 2. Meist ist der schmalere Pfad der richtige. Die zurück gelegte Kilometerzahl hielt sich in Grenzen - aber dank der zahlreichen Höhenmeter klagte spätestens am zweiten Tag jeder Teilnehmer über heftigsten Muskelkater in den Oberschenkeln - oder auch überall.
 
Am ersten Tag waren lediglich 14 Kilometer zurück zu legen - allerdings mit 1.800 Höhenmetern. Auf hochalpinen Pfaden ging es von Oberstdorf hinauf auf´s Nebelhorn, mit kurzer Rast auf dem Rubihorn und an einem erfrischenden Alpsee. Dabei mussten wir die Erfahrung machen, dass unsere Ausdauer im Bergauflaufen ganz manierlich ist, ich jedoch gravierende Schwächen in technisch anspruchsvollen Downhillpassagen habe. Oben angekommen ist jedoch die gesamte 12köpfige Gruppe - platt aber glücklich. 
 
Das Ganze war nicht nur sportlich anspruchsvoll, sondern auch organisatorisch - übernachtet wurde nämlich im Edmund-Probst-Haus auf dem Nebelhorn, und somit musste alles, was man für die Nacht benötigte, selbst getragen oder in einem Mini-Turnbeutel nach oben transportiert werden. 
 
Für den langen Lauf am Folgetag mit deutlich über 2.000 Höhenmetern fühlte ich mich nicht fit genug, so dass ich einen Pausen-/Wandertag einlegte und erst am letzten Tag wieder mit den Trailrunnern unterwegs war.
Der letzte Lauf war dann schon fast entspannend - auf 14 Kilometern wurden dieses Mal nur ca. 900 Höhenmeter zurück gelegt - hoch ging es zum Hahnenkamm. Wieder eine wunderschöne Strecke, dieses Mal jedoch etwas grüner und nicht ganz so gebirgig wie die vorherigen Strecken.
 
Unser Fazit: Es war ein phantastisches Event mit einmaligen landschaftlichen Erlebnissen, Ausblicken und Einsichten - und auch Hüttenübernachtungen haben Charme. Ehrlich gesagt reichen uns Laufstrecken im Mittelgebirge jedoch aus....

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22.07.18: Eckard Kiel weiterhin erfolgreich

In meinem letzten Jahr in der Klasse M 60 war ich bei den Sommersportfesten und Werfer Abenden wieder sehr erfolgreich.

Ich siegte in Eppstein mit 10,94 m im Kugelstoß und mit 41,39 m im Diskuswurf und steigerte meine Jahresbestleistung noch mal um über einen Meter.

Es folgte noch der Kugelstoßsieg in Trebur mit ebenfalls neuer Jahresbestleistung von 11,29 m im
5. ten Versuch, nachdem ich zuvor bereits 4 Versuche zwischen 10,81 m und 10,97 m hatte.







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04.07.18: SachsenTrail im Erzgebirge - bis zum nächsten Jahr! (von Sandra)

Perfektes Laufwetter mit Sonnenschein und einem leichten Wind sollten eigentlich die besten Voraussetzungen dafür bieten, dass der SachsenTrail zu einem gelungenen Laufevent für mich wird, doch manchmal kommt es leider anders.

Monatelang habe ich auf diesen Lauf hingefiebert, meine Trailausstattung optimiert, und natürlich auch gut trainiert... doch dann... vermeldete mir in den letzten Tagen vor dem Lauf ein Muskel, dass er derzeit nicht laufbereit ist. Natürlich habe ich alle Überredungsversuche in Form von Saunabesuchen, Massagen, Dehnungen.. das Gesamtpaket an Regeneration angewendet - der Muskel ließ nicht mit sich reden und blieb schmerzhaft verhärtet. Ich wollte es dennoch wagen und ging an den Start des Halftrail, der mit seinen 34 KM und 910 Höhenmetern einiges an Respekt verdient.

Die ersten fünf Kilometer haben mich begeistert, was die Streckenführung betrifft. Auf engen Waldwegen ging es über Wurzeln und Gestein viele Höhenmeter bergab - den Gedanken daran, dass man hier auch wieder hochlaufen muss, haben die meisten sicher verdrängt. Mein Läuferherz schlug höher, und die Strecke versprach neben der Anstrengung enorm viel Freude... aber bei jedem Schritt erinnerte mich der schmerzende Muskel daran, dass heute einfach nicht mein Lauftag sein sollte.

Ich schwankte zwischen Kampfeswillen und Vernunft, oder gab es noch weitere Alternativen? Irgendwie durchbeißen, es wird schon gehen... wer langsam läuft, hat schließlich mehr von der Strecke. Oder soll ich die Strecke vielleicht wandern? Beim langsamen Gehen tut ja nichts weh... eine Wanderung über 34 KM ist doch auch schon eine gewaltige Nummer und nicht zu unterschätzen...

Ich war gespannt, wie ich mich entscheiden würde - und brach den Lauf an der ersten Verpflegungsstation ab. Die Vernunft hatte gesiegt. Lieber ein vermasselter Lauf, als dass vielleicht die restliche Saison hinüber ist…

Rainer Bettermann hingegen hat es geschafft und absolvierte die anspruchsvolle Strecke in 3:16:47 Stunden. Beachtlich ist seine Platzierung: Er wurde 16. insgesamt und Zweiter der Altersklasse M50!

Ich habe es heute wenigstens in einer Sache ganz nach vorn geschafft: Beim nächstenjährigen SachsenTrail stehe ich bereits in der Starterliste - und dann hoffentlich auch in der Ergebnisliste!

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01.07.18: Eckard Kiel erstmals über 40 Meter

Beim Hans Bertram Abendsportfest am 20.6. in Alsheim / Rheinhessen

startete ich nach mehrwöchiger Pause wieder im Diskus.

Nachdem es beim Einwerfen gar nicht danach aussah, kam ich gleich im

1 ten Versuch auf 38 m. Es folgten 39,22 m und im 3 ten Versuch 40,36 m.

Das war mein  erster 40 ziger in dieser Saison und neue Jahresbestleistung

für mich.

Beim Einstoßen für den Kugelstoß zog ich mir leider eine Leistenverletzung zu,

sodass ich nicht mehr antreten konnte.

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30.06.18: DM-Senioren in Mönchengladbach

Unser Frauenstaffel zündet erneut die Rakete und ist nicht zu stoppen! Sie holen sich die Goldmedaille und beschließen damit einen großartigen 2. Tag. Ein wirklich starkes Team!

Tatjana gewann noch weitere Medaillen im Weitsprung und über 400m Gold, Silber über 200m und 80m Hürden. Eva, Diana und Marion erreichten neben der herausragenden Goldmedaille mit der Staffel noch gute Platzierungen mit dem Speer, dem Diskus und auch im Weitsprung.

Ein tolles Ergebnis ale einziger männlicher Starter vom TSV in Mönchengladbach erzielte Gerd Peters. Nach einem couragierten Lauf über 1500m und deutlicher Leistungsverbesserung gab es eine DM-Urkunde für Platz 6 in 5:18,97.





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13.06.18: U16-Staffel verpasst Finale knapp

Nur 2 Staffeln des TSV Korbach hielten die Fahnen der Waldeck-Frankenberger Leichtathleten bei den Hessischen Kurz- und Langstaffelmeisterschaften am Samstag in Bebra hoch. Sicher auch ein Tribut an die große Konkurrenz von Eintracht Frankfurt, LAV Kassel und dazu fast ausschließlich extra für diese Meisterschaften gebildeten starken Startgemeinschaften. Diesen Weg ist der TSV Korbach bewusst nicht gegangen.

Umso höher einzuschätzen ist das Ergebnis der  U16 –Staffel mit tollen 52,84 sec; eine Zeit, die seit fast 10 Jahren keine weibl. Jugendstaffel mehr vom TSV Korbach gelaufen ist. Emilie Schwabauer, Sophia Schiffmann, Luzie Westmeier und Lea Kolberg verpassten den Endlauf nur knapp um 8 Zehntel Sekunden. Am Ende sprang eine „Top-Ten-Platzierung“ unter fast 20 Staffeln heraus.

Achtbar schlug sich auch die U18-Staffel mit einer Zeit von 55,44 sec, die auch für Platz 10 reichte.











Bericht und Foto:
Manfred Hamel


Bild:

Hintere Reihe von links: Luzie Westmeier, Sophia Schiffmann, Emilie Schwabauer,
Lea Kolberg, Hannah Scheele, Pauline Pfannstiel, Trainer Karl-Wilhelm Westmeier,

Vorne v.l.: Lisa-Marie Schön, Hanna-Marie Schneider, Lena Emde, Franziska Kesper, Henriette Schweizer

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13.06.18: Bronzerang für TSV – Mannschaft U14

Einen guten dritten Platz errang die Leichtathletik-Mannschaft weibliche Jugend  U14 des TSV Korbach bei den Nordhessischen Mannschafts-Meisterschaften am Freitagabend in Baunatal mit guten 5.961 Pkt. Bei diesem Teamevent starten bis zu jeweils 4 Athletinnen in 7 Disziplinen, wobei die beiden Punktbesten in die Wertung kommen. Eifrigste Punkte-sammlerinnen waren Chayenne Tarhanis im Weitsprung mit tollen 4,38m (480 Pkt), Lara Nagel über 75m in guten 10,63 sec (463 Pkt) und Valeria Triola, deren 11,52 sec über 60m Hürden 454 Pkt einbrachten. Mannschaftlich geschlossen die gute Zeit über 4x 75m (42,41 sec), die allein 932 Pkt einbrachte. Sieger wurde die Mannschaft der LG Reinhardswald vor der Startgemeinschaft Baunatal.













Bericht und Foto:

Manfred Hamel


Die Beteiligten:

Hinten v.l.: Trainerin Heidrun Leithäuser, Amalia Diek, Mira Schute, Chayenne Tarhanis, Lara Sprenger, Dunya Khalo, Valeria Triolo, Lisa Maya Ueberson, Trainerin Gudrun HamelVorne v.l.: Trainerin Andra Schendel, Esther Lossah, Fabia Schendel,
Ayleen-Sophie Dirlein, Lisa-Marie Höhle, Lara Nagel

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10.06.18 Eifellauf (von Sandra)

Vollkommen eifelverliebt!
Im letztjährigen Sommerurlaub habe ich mich verliebt - in diesen pittoresken, grünen, hügeligen, entschleunigenden, zuweilen einsamen - für mich fast unwiderstehlichen Landstrich im Westen Deutschlands, in die Eifel.
Und schon damals war klar, dass es ein Wiedersehen geben würde. Deshalb bin ich nun hier, in dem kleinen Ort Waxweiler in der Nähe von Bitburg, in dem heute der Eifellauf ausgetragen wurde.
Der Veranstalter brüstet sich damit, dass dies „einer der schönsten Landschaftsläufe Deutschlands“ ist. Ob dies so ist- darüber will ich nicht urteilen.
Für mich war es jedenfalls ein glückliches Wiedersehen mit meiner Eifel - für das ich mich extra schick gemacht habe: Erstmals trug ich das neue TSV-Trikot!
 
Gestartet wurde der Halbmarathon im Hof von Schloss Hamm - einer gut erhaltenen Burganlage im Privatbesitz. Bei meinem letztjährigen Besuch beeindruckten mich vor allem die ruhige und romantische Atmosphäre des Anwesens - heute sorgten drei Dudelsack-spieler aus England mit „Amazing Grace“ für Gänsehautfeeling.
 
Die ersten Kilometer führten rund um den Biersdorfer See - hier hatte ich im letzten Jahr gelegen und die Sonne genossen. Beseelt von schönen Urlaubserinnerungen lief ich um den See, zurück zum Schloss und immer weiter auf größtenteils Waldwegen an der Prüm entlang. Höhenmeter gab es dabei natürlich auch einige. Eine flache Strecke hätte nicht zu meiner Eifel gepasst... Der Gesamtanstieg von 464 Höhenmetern hört sich gar nicht so kernig an, hatte es aber doch in sich, da es sich ja nicht um einen Rundkurs handelte, sondern stets leicht ansteigend wellig von Schloss Hamm nach Waxweiler ging. So forderte sie mich ganz schön, meine Eifel.

Der Wettkampf verlief ab dem ersten Kilometer spannend, denn ich lieferte mir mit einer Läuferin aus Essen ein gutes Rennen. Mal war sie deutlich vorn, mal konnte ich einen Vorsprung heraus laufen. Stets schien der Ausgang sicher, aber das Blatt wendete sich dennoch alle paar Kilometer.
Letzten Endes hatte sie die besseren Karten, setzte sich nach einer steilen Trailpassage deutlich von mir ab und konnte den Vorsprung ausbauen. So wurde ich in einer Zeit von 1:39:48 h Zweitplatzierte und Altersklassensiegerin der W40 des diesjährigen Eifellaufes auf der Halbmarathondistanz - ein tolles Geschenk, welches mir die Eifel bereitet hat!
 
Rainer Bettermann war auch mit am Start und war nach 1:42:55 h wieder in Waxweiler - und damit auf dem Silberrang der AK M50.
 
Dass es ein weiteres Wiedersehen mit der Eifel geben wird, davon bin ich überzeugt!


Hier die Webseite.

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26.05.18: 17. Altstadtlauf in Korbach

Bei bestem Wetter und prima Stimmung fand heute der 17. Altstadtlauf im Rahmen des Hessentages in Korbach statt.

Hier die Bilder vom Altstadtlauf

Hier ein Video (5min.) von dem gemeinsamen Lauf Kurzstrecke und Hauptlauf

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13.05.18: Schlosswaldlauf in Alsfeld-Altenburg (von Sandra)

An diesem Wochenende ging es nach Alsfeld (Vogelsbergkreis), wo im Ortsteil Altenburg der Schlosswaldlauf ausgetragen wurde.
Die Strecke über 13 Kilometer zählt für mich inzwischen als "Kurzstrecke", und das wellige Profil bot sich hervorragend für eine Tempoeinheit an. Mein Ziel, innerhalb von einer Stunde wieder im Ziel zu sein, habe ich erreicht - und nicht nur das: Nach 58:05 Minuten stand ich als Gesamtsiegerin fest und hatte einen komfortablen Vorsprung von fast fünf Minuten
auf Dame Nr. 2.

Hier die Homepage des SV 1920 Altenburg.


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07.05.18: Überraschungssieg beim "BiMa 21" (von Sandra)

"Aussichten, dass die Augen grinsen" und "Höhenmeter, dass sich die Waden freuen" - dies verspricht die Ausschreibung dieses sehr zu empfehlenden Landschaftslaufes, und das war keinesfalls zu viel versprochen. 
So haben wir uns kurzfristig zu einem Start beim Halbmarathon entschlossen. Dieser stand zunächst noch in den Sternen, da der Lauf bereits ausgebucht war und wir nur auf der Nachrückerliste Platz fanden. Das Nachrücken hat jedoch funktioniert, und so durften wir gestern in Kleinalmerode an den Start gehen. 
 
Die Ausschreibung hat keinesfalls zu viel versprochen - das Auge konnte sich kaum sattsehen an der herrlichen Landschaft, durch die wir liefen. Grandios war vor allem der letzte Kilometer: Nach einer Trailpassage verließ man den Wald und lief auf einer Anhöhe an blühenden Bäumen vorbei hinab nach Kleinalmerode, mit phantastischer Aussicht auf das hügelige Umland. 
Freuen durften sich auch die Waden, zumal sich die 535 Höhenmeter relativ gleichmäßig auf der ersten Hälfte der Strecke verteilten. 
 
  Sonderliche Ambitionen waren mit diesem Start nicht verbunden, da wir ja vor fünf Tagen schon einen Halbmarathon absolviert haben. Dabeisein und genießen, das war Ziel. 
Manchmal kommt es jedoch anders als man denkt... und so haben wir den Lauf genossen und waren dabei, allerdings doch ganz vorn!
 
Sehr zu meiner Überraschung lief ich schon bald nach dem Start vorweg - und wurde nach 1:42:27 h in Kleinalmerode großartig als Siegerin der Damenwertung gefeiert. 
Rainer Bettermann ging auch wieder für den TSV Korbach am Start und platzierte sich auf Rang 6 von über 140 Männern; in der Altersklasse M50 war dies Platz 2. Er benötigte 1:38:23 h für die ca. 21,2 KM lange Strecke.
Das Fundament für die Wertung im German Trailrunning Cup ist somit gelegt!

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02.05.18: Hainichlauf in Mihla (von Sandra)

Der Hainich, Thüringens einziger Nationalpark, ist Heimat zahlreicher Wildkatzen, die im Dickicht Schutz suchen - und Anziehungspunkt für Wanderer, Radfahrer und natürlich auch für Läufer. Für letztere besonders alljährlich am 01. Mai, wenn der Hainichlauf, auch genannt "Wildkatzenlauf", ausgetragen wird.
 
Mihla, eine kleine Gemeinde unweit von Eisenach, ist Start- und Zielpunkt dieses anspruchsvollen Landschaftslaufes. Haben wir am Vortag Mihla noch als verschlafenes Nestchen kennengelernt, welches jedoch immerhin zwei Schlösser als Sehenswürdigkeit bieten kann, so wurden wir am 01. Mai eines besseren belehrt: Der ganze Ort schien auf den Beinen zu sein, und der Sportplatz war Ziel von allem, was laufen oder fahren konnte. Dort tobte das Leben!
 
Gänsehautfeeling beim Halbmarathonstart.... Mit "Highway to hell" wurden die Läufer auf die Strecke geschickt, und ab ging es in den Wald! 
Schnell hatte ich den Trubel hinter mir gelassen und fühlte mich schon bald im Wald auf den teils sehr engen Läufen allein. Das raschelnde Laub unter mir, steile Singletrails bergauf.... und wieder ein steiler Abstieg.. Achtung... einem Ast ausweichen... ja, ich kann mir vorstellen, dass hier wirklich die eine oder andere Wildkatze versteckt saß und die vorbeieilenden Läufer beobachtete. 
 
Die etwas mehr als 21 Kilometer waren viel zu schnell vorbei, und schon war ich wieder mitten im Trubel. Welch ein Kontrast zu der Ruhe und fast schon Einsamkeit, die im Wald zu spüren war! Auf dem Sportplatz wurde bei stimmungsvoller Musik gefeiert, Bierkisten hin- und hergeschleppt und die ankommenden Läufer bejubelt. Und ich durfte nach 1:44:47h Platz 3 in der Gesamtwertung der Damen sowie den Altersklassensieg in der AK W40 feiern. Nun gehört das Dickicht wieder den Wildkatzen.

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23.04.18: Volkslauf in Hofgeismar (von Sandra)

Der Volkslauf in Hofgeismar wurde bereits zum 40. Mal ausgetragen, und auch ich durfte eine Art Jubiläum laufen:
Zum 300. Mal stand ich bei einer Laufveranstaltung am Start; mehr als 4.700 Wettkampfkilometer habe ich in den letzten 15 Jahren absolviert. Heute konnte ich 18,3 Kilometer für meine persönliche Laufstatistik sammeln und mich wieder für eine Strecke begeistern.
 
355 Höhenmeter waren auf dem Weg zum Westberg und dem Heuberg zu überwinden, und diese größtenteils im Wald, was bei den sommerlichen Temperaturen sehr angenehm war. Für die Mühen des Anstieges wurden die Läufer aber auf jeden Fall belohnt: Auf den letzten Kilometern konnte das Auge ein herrliches Landschafts-panorama von Hofgeismar und Umgebung genießen, gespickt mit zahlreichen in voller Blüte stehenden Bäumen. Der Frühling ist für mich doch wirklich die schönste Jahreszeit...
 
Zumindest bei den Frauen war die Platzierung schon vom Start weg klar: Die spätere Siegerin startete forsch und setzte sich an die Spitze, von der sie sich nicht vertreiben ließ. Ich folgte mit ca. 2minütigem Rückstand und wurde Zweite der Damenwertung sowie Altersklassensiegerin der W40 (Zeit: 1:24:58 h auf 18,3 KM).
 
Rainer Bettermann startete erstmals für den TSV Korbach und stand nach 1:20:45 h als Altersklassenzweiter der M50 fest.
 
Zufrieden zeigte sich auch Herbert Wilke, der im Trikot der LAG Wesertal über 5 Kilometer an den Start ging und souveräner Altersklassensieger (M55) wurde. Er benötigte 18:23 Minuten und genoss somit diesen herrlichen Frühlingslauf im Schnelldurchgang.


Hier die Ergebnisse.

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25.03.18: Ibbenbürener Klippenlauf - Der Trail-Run mit der besonderen Härte - nichts für Warmduscher! (von Sandra)


... so bewirbt der Veranstalter seinen Lauf über 24,7 Kilometer, der gestern im Teuteburger Wald, in der Nähe von Osnabrück, stattfand. Und das Konzept ging auf: Die insgesamt 1.000 Startplätze waren bald vergeben, und auch ich stellte mich dieser Herausforderung. Neun Klippen, also neun Anstiege galt es zu überwinden, mit einem Gesamtanstieg von 500 Höhenmetern und einer maximalen Steigung von 25%.

An diesem Tag stimmte einfach alles: Der waldige Untergrund war trocken und ließ sich sehr gut belaufen, und mein Trainingswettkampf in Kollerbeck vor zwei Wochen machte sich bezahlt: Die Klippen konnte ich gut bezwingen, und auf den Bergabpassagen hatte ich das Gefühl, dass nur Fliegen schöner sein kann - wenn überhaupt.





Foto: Richard Hartinger, Frank Hansmann, Markus Thonemann (alle Warburger SV) und Sandra mit Rainer Bettermann


Zusätzlich beflügelt wurde ich von den Zuschauern, die uns aus Leibeskräften anfeuerten - und mir zuriefen, dass ich auf Rang 2 der Damenwertung unterwegs sei. Ich, auf Platz 2? Bei einem größeren Trailevent? 
Das hat mich überrascht und mich zusätzlich beflügelt - dies wollte ich mir nicht nehmen lassen. So gab ich nochmal Gas - und griff in meiner Euphorie sogar zu einer eher unüblichen Laufverpflegung: Neben Nussecken wurden an einer Getränkestation auch kleine Becher mit Honigschnaps gereicht.... nicht nur Red Bull verleiht Flügel, sondern anscheinend auch der Honigschnaps. 
 
So vergingen auch die letzten Kilometer in Windeseile, und viel zu schnell war das Vergnügen vorbei und das Ziel in Ibbenbüren in Sichtweite. Nach 2:03:28 h wurde ich tatsächlich zweite Dame und Altersklassensiegerin der AK W 40 und ließ über 120 Frauen hinter mir. Der Lauf ist zwar nichts für Warmduscher - aber mit dieser tollen Platzierung waren meine Chancen für warmes Wasser in der Dusche deutlich gestiegen!

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12.03.18: In Kollerbeck wird gelaufen ... (von Sandra)

In Kollerbeck, einem ca. 700-Seelen-Ort im nördlichsten Zipfel des Landkreises Höxter, wird gelaufen, und das seit 30 Jahren. Beeindruckend finde ich, dass sieben Mitglieder dieser Laufgruppe bereits von Anfang an dabei sind, also 1% der Bevölkerung seit Jahrzehnten die Laufschuhe schnürt. Überträgt man diesen Prozentsatz auf Korbach, würde dies eine stolze Zahl von ca. 240 Dauer-Läufern ausmachen - beeindruckend!
 
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Kollerbecker Laufgruppe wurde heute der Mörthlauf über 16,5 Kilometer ausgetragen, und in der Ausschreibung war zu lesen, dass der Lauf als "nicht einfach, sondern sogar schwer" zu beurteilen sei - also wie für mich geschaffen!
 
Was ist wohl das Schwierige an diesem Lauf, habe ich mich gefragt, und ihn - ehrlich gesagt - unterschätzt. 16,5 Kilometer, mit etwas mehr als 400 Höhenmetern... das kann doch wohl nicht so schwer sein....
 
Doch, war es! Richtig anstregend, aber auch richtig schön. Herausfordernd waren zum einen die Höhenmeter. Diese konzentrierten sich zwar auf der ersten Hälfte des Laufes, allerdings gab es kurz vor dem Ziel noch einen knackigen Anstieg.
 
Die nächste, und vielleicht sogar wirkliche, Herausforderung war die Strecken- beschaffenheit: Knapp die Hälfte der Strecke war auf herrlichen Waldtrails zu bewältigen - nicht unbedingt als Weg zu erkennen (vielleicht waren dort vor 30 Jahren mal Wege). 
Leicht fiel auf jeden Fall die Orientierung - im Abstand von ca. 100 Metern hatten die Veranstalter auf der gesamten Strecke kleine Häufchen aus Sägespänen gestreut. Aufwendig, aber umweltfreundlich! 
 
Die Sägespäne führten mich sicher in´s Ziel, welches ich souverän als Gesamtsiegerin nach 1:28:53 h erreichte - Dame Nr. 2 lief knapp sieben Minuten nach mir auf dem Sportplatz ein. 
Nun weiß ich, dass der Lauf wirklich schwer ist - und ich bin froh, dass ich diese traditionsreiche Strecke der Laufgruppe Kollerbeck kennen lernen durfte.

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16.02.18: Tatjana Schilling steigert eigene Weitsprung-Bestmarke

(Quelle: Jörg Reckemeier auf Leichtathletik.de)

Mit einer neuen deutschen Hallen-Bestleistung im Weitsprung der Klasse W45 ist Tatjana Schilling in die Hallensaison gestartet.

 

Die Siebenkampf-Europameisterin von 2017 in Aarhus (Dänemark) sprang bei den Hessischen Senioren-Hallenmeisterschaften Anfang Februar in Stadtallendorf 5,40 Meter und verbesserte damit die von ihr selbst und von Urte Alisch (SC Neubrandenburg) gehaltene bisher gültige Bestmarke von 5,33 Metern um sieben Zentimeter.

Bereits im zweiten Versuch hatte Tatjana Schilling (TSV 1850/09 Korbach) mit einem Sprung von 5,34 Metern die alte Bestleistung überboten bevor sie dann im fünften Durchgang diese Leistung mit 5,40 Metern noch einmal steigern konnte. Außer im Weitsprung war die Korbacherin auch im Sprint-Wettbewerb über 60 Meter in 8,25 Sekunden sowie im Hochsprung mit 1,50 Metern erfolgreich.

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16.02.18: Sandra aud Madeira (Teil 2): Praia Formosa-Run

Zwei Tage nach dem Halbmarathon in Funchal stand das nächste Laufevent auf dem Plan: der Praia Formosa-Run, ein maedeirensisch-deutscher Freundschaftslauf, bei dem uns Madeiras Laufelite zeigte, was sie drauf hat.
Der Lauf, eine Wendepunktstrecke über insgesamt 9,2 Kilometer an der Strandpromenade von Praia Formosa (ein Vorort von Funchal/ Madeira) hatte es wieder in sich. Er war anspruchsvoll, da insgesamt vier kernige Anstiege zu bewältigen waren - dank des Wendepunktes ging es aber natürlich auch viermal bergab. Und der Lauf war landschaftlich absolut reizvoll, mit einer Strecke, die permanent direkt am Meer entlang fürhte, abschnittsweise über Brücken.... Sonne, das Meer, salzige Luft... spätestens jetzt war wohl jeder Läufer richtig im Urlaub angekommen.
Natürlich hatten wir gegen die portugiesischen Spitzenläufer keine Chance, aber auch wir wurden von den Zuschauern kräftig mit "Go, Go, Go" oder "Vamos" angefeuert und beklatscht.
Zumindest die weibliche Konkurrenz blieb hinter mir, und nach 41:41 Minuten hatte ich den Sieg in der Tasche.

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04.02.18: Sandra auf Madeira (Teil 1): Halbmarathon in Funchal
Es ist Ende Januar, und ich stehe in kurzem Laufoutfit am Start eines Halbmarathons. In Deutschland ist dies derzeit undenkbar, doch Funchal auf Madeira bietet aktuell die besten Lauftemperaturen. Sonne, die sich wie Frühling anfühlt, dazu ganz leichter Sprühregen - herrlich. 
Mein läuferischer Auftakt in der Altersklasse W40 sollte hier in Portugal stattfinden - doch dank der im Vergleich zu Deutschland anderen Altersklasseneinteilung habe ich ein wenig Aufschub bekommen und werde noch in der W35 gewertet. 
 
Madeira ist eine atemberaubende Insel, der Lauf in der Hauptstadt Funchal jedoch eher unspektakulär, aber dennoch ein tolles Erlebnis.
Gestartet wurde vor einem Einkaufzentrum, und der Halbmarathonkurs führte mit mehreren Wendepunktschleifen immer am Atlantik entlang bis hin zum Christiano-Ronaldo-Museum.
Da brauchte das Auge keine weiteren Sehenswürdigkeiten, um den Lauf interessant zu finden - der Blick auf das Meer, mehrere Regenbogen am Himmel (Sprühregen!) sowie die bunte Blütenpracht, die sich auch schon im Januar zeigt, dies ist Motivation und Ablenkung genug.
"Der Lauf ist nicht ganz eben", wurde uns vorher gesagt. Das stimmt! Die zahlreichen langen Anstiege liessen mich spontan an die Formeln zur schiefen Ebene denken, die ich vor langer Zeit mal im Physikunterricht gelernt habe...
 
Dank der zwei Wendepunktschleifen, die zu absolvieren waren, hatte ich die übrigen Läuferinnen stets im Blick, und schon bald nach dem Start kristallisierte sich eine Rangfolge heraus. Ich lief auf Rang sechs und hatte einen komfortablen Vorsprung auf die Damen, die hinter mir waren. So konnte ich mir die Kraft gut einteilen, dem zum Teil heftigen Gegenwind strotzen und auf den letzten Kilometern noch nach vorn aufschliessen - Rang fuenf in der Gesamtwertung! 
In 1:38:37 h erlief ich mir meinen definitv letzten Pokal in der Altersklasse W35; ich wurde Altersklassendritte und bekam als schnellste deutsche Halbmarathonläuferin einen kräftigen Applaus!

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13.01.18: Toller Erfolg für unsere Sophia Schiffmann: Nach drei harten Läufen bei den hessischen Hallenmeisterschaften belegte sie heute im Finale über 60m der Jugend W14 den Silberplatz in 8:08 Sek. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!

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01.01.18: Silvesterlauf in Gießen (von Sandra)

Ein schöner Lauf zum Jahresende - gehört für mich einfach dazu.
In diesem Jahr war der Lauf wieder sehr schön, hat mich jedoch auch sehr nachdenklich gestimmt. Aber von Anfang an. 
 
Mein letzter Lauf im Jahr 2017 -und in der Altersklasse W 35!- fand in Gießen statt. So stand ich heute bei strahlendem Sonnenschein am Start über 10 Kilometer und verspürte keine große Lust auf einen Straßenlauf. Und schnell? Wie geht das noch gleich? Eine 45er Zeit müsste doch drin sein, oder nicht? Lange nicht gemacht....
Glücklicherweise stellte sich nach einem Kilometer heraus, dass der Lauf überwiegend im Wald auf zum Teil ziemlich matschigen Wegen, hin und wieder sogar auf schmalen Trails mit welligem Profil, verlaufen sollte. Wie sagt man doch so schön: Der Appetit kommt beim Essen, und der Spaß beim Laufen! 
 
So lief ich fröhlich durch den Wald "rund um den Schiffenberg", als ich vielleicht hundert Meter vor mir sah, dass jemand quer auf der Laufstrecke lag. "Da hat der Photograph sich aber eine hinderliche Position ausgesucht, um die besten Photos zu schießen", dachte ich noch bei mir, denn die Läufer vor mir liefen unbeirrt um das "Hindernis" herum oder sprangen sogar darüber hinweg.
Als ich näher kam, merkte ich jedoch, dass es keineswegs ein Photograph war, der sich dort auf die Strecke gelegt hatte, sondern ein Läufer, der gestürzt war, und sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Oberschenkel rieb. Und Läufer nach Läufer rannte an ihm vorbei....
 
Glücklicherweise hatte die Läuferin, die direkt vor mir lief, ein Einsehen, hielt an, und rief aus Leibeskräften nach den Erste-Hilfe-Posten, die auch  prompt zur Stelle waren. 
Sehr nachdenklich gestimmt lief ich weiter. Was muss wohl in den Läufern, die an dem Verletzten vorbei gerannt sind, vorgegangen sein, dass sie ihn einfach ignoriert haben? Haben sie seine missliche Lage nicht bemerkt? Oder lag es gar daran, dass es ein Farbiger war, der gestürzt ist? Hätte ich gestoppt, wenn es nicht die Läuferin vor mir getan hätte? Oh weh, hoffentlich komme ich selbst nie in eine vergleichbare Situation... 
 
Die Zeit oder eine Platzierung wurde bei diesen Gedanken eher zweitrangig. Ich bin glücklich, wieder ein Jahr hinter mich gebracht zu haben, welches ich mit einem Lauf abschließen kann. Wenn man heil im Ziel ankommt, geht es einem doch gut, oder nicht? 
Übrigens erreichte ich das Ziel als sechste Frau und Zweite meiner Altersklasse, in 45:23 Minuten.